Klima- und Energiefonds

Intention & Ablauf

Intention

Mit der Energiewende rücken Speichertechnologien im Bereich Strom, Wärme, Gas und Verkehr ins Zentrum der öffentlichen Diskussion. Der Klima- und Energiefonds hat daher im Herbst 2015 die Speicherinitiative gestartet, deren Ziel es in einem ersten Schritt war, potenziellen MarktteilnehmerInnen Informationen über Speichertechnologien und ihre Anwendungsgebiete bereitzustellen, den Erfahrungsaustausch zu erleichtern und Fördernotwendigkeiten zu identifizieren.

Sechs Arbeitsgruppen haben daher von Oktober 2015 bis März 2016 im Rahmen der Initiative relevante Themen zur Weiterentwicklung und Integration unterschiedlicher Speicher aufgezeigt und entsprechende Lösungsvorschläge erarbeitet. Dabei wurde die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung bis in den Markt betrachtet.

Ablauf Phase 1

Ab 8/2015:

  • Set Up: Konzeption der Arbeitsgruppen, Auswahl und Abstimmung der Leitungen sowie erste Kommunikation & Information;

12.10.2015:

  • Auftaktveranstaltung Wolke 19/Wien

Oktober 2015 bis März 2016:

  • Mindestens 3 Treffen der ExpertInnen in den Arbeitsgruppen
  • 23.02.2016: Zwischenbilanz-Treffen mit AG-Leitung, Vertretung der Eigentümerressorts, ausländischen ExpertInnen, Geschäftsführung des Klima- und Energiefonds sowie Programm-ManagerInnen
    Das Handout der Zwischenbilanz ist hier verfügbar.

Herbst 2016:

  • Der Abschlussbericht wird veröffentlicht und im Rahmen eines Hintergrundgespräches der Öffentlichkeit vorgestellt (siehe dazu Presse)
  • Unter der neuen Rubrik Kenndaten werden die wichtigsten Daten aller marktreifen bzw. in Entwicklung befindlichen Speichertypen, getrennt nach Strom- und Wärmespeichern, dargestellt.
  • Der technologische Reifegrad der Speicher wird durch den „Technology Readiness Level“ (TRL) beschrieben. Übersichts-Grafiken zeigen den TRL für Wärme-/Kältespeicher (JPG, 713 KB) bzw. Stromspeicher (JPG, 745 KB).
  • Die Arbeitsgruppen werden im November 2016 aufgelöst.

Ablauf Phase 2

Gemäß seinem gesetzlichen Auftrag will sich der Klima- und Energiefonds weiter als Netzwerk-Plattform für Speicherfragen etablieren. Als Hauptergebnisse der Startphase finden sich im Abschlussbericht konkrete Handlungsempfehlungen, Best Practices sowie weiterführende Projektvorschläge. Die Übertragung dieser Ergebnisse und Empfehlungen auf konkrete Förderaktivitäten erfolgt ab Herbst 2016 und wird in den jeweiligen Programmleitfäden im Detail ausgeführt.

Programmübergreifend sind die folgenden Maßnahmen vorgesehen:

  • Sammlung und Darstellung weiterer Best Practices über die Webplattform www.speicherinitiative.at
  • Aktualisierung der Kenndaten zu Strom- und Wärmespeichern auf www.speicherinitiative.at
  • Zusammenstellung speicherrelevanter Fachartikel, Videos & Veranstaltungen
  • Initiieren von Exkursionen, Project-Open-Houses, Round-Tables im deutschsprachigen Raum
  • Screening und Roadmap Speichertechnologien in Österreich

Im 8. Call Smart Cities Demo 2016 wurde der Akzent explizit auf innovative Lösungen im Bereich dezentraler urbaner Energieproduktion, -speicherung und -versorgung gesetzt: Der Schwerpunkt „Innovative Energiespeicher-Lösungen für Stadtquartiere / urbane Regionen“ adressierte sowohl Unternehmen als auch private Haushalte, die in einer intelligenten Stadt vom reinen Consumer zum Prosumer werden können. Eingereicht und zur Förderung genehmigt wurde neben dem Einstiegsprojekt Smarte Speicherstadt Neulengbach ein Umsetzungsprojekt, welches die Stadtregion Südburgenland betrifft: Urbane Speichercluster Oberwart-Stegersbach.

 

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